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Asset-Liability-Management für Institutionelle Anleger Intensiv-Workshop
8. und 9. Februar 2011
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Warum dieser Intensivkurs für Sie wichtig ist: Während die klassischen Ansätze zur Optimierung der strategischen Asset Allocation die Verpflichtungen („Liabilities“) des Investors vernachlässigen, werden diese im Rahmen eines modernen Asset-Liability-Managements explizit in das Optimierungskalkül einbezogen. Dabei gilt es die individuellen Rahmenbedingungen des Anlegers (wie z.B. Zinsverpflichtungen, die Höhe und der Zeitpunkt der Auszahlungsverpflichtungen oder etwaige Nachschussregelungen) passgenau im Rahmen der Modellierung zu berücksichtigen. Ein moderner Asset-Liability-Management-Ansatz berücksichtigt dabei die mehrperiodigen Abhängigkeiten der verschiedenen Einflussgrößen und liefert dem Anleger mittels Simulationen ein detailliertes Bild im Hinblick auf den Zielreichungsgrad potenzieller Allokationsalternativen. Ziel dieses Workshops ist es, die modernen Verfahren einer ALM basierten Steuerung der Asset Allocation zu erläutern und diese Ansätze im Rahmen praktischer PC-Fallstudien zu veranschaulichen. Machen Sie sich jetzt mit diesem Intensiv-Workshop fit im Hinblick auf ein modernes Asset-Liability-Management. 
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Kursinhalt1. SeminartagAsset Liability Management: Grundverständnis und Anforderungen an eine professionelle Planung und Optimierung  | Warum Asset Liability Management? Wie Verpflichtungen die Asset-Allokation beeinflussen können
|  | Asset Liability Management als elementarer Bestandteil der unternehmerischen Steuerung
|  | Anforderungen an strukturierte Planungs-, Optimierungs- und Risikoprozesse
|  | Die wesentlichen Phasen eines Asset-Liability-Management-Prozesses von der Zielbildung bis zur Optimierung |
Ziele und Rahmenbedingungen einer ALM-Studie: Wege und Irrwege  | Das (fast unendliche) Universum an Zielsetzungen der beteiligten Stakeholder
|  | Anforderungen der Asset- und der Liability-Seite: wie passen die zusammen?
|  | Welche rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen existieren und wie sind sie zu beachten?
|  | Welches sind die Kriterien für die Zusammenstellung eines Anlageuniversums?
|  | Wie vermeide ich Redundanzen in der Auswahl von Assetklassen? |
Anforderungen, Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen von Szenarioanalysen  | Welche Parameter sind zu wählen zur Definition der Aktiva und Passiva?
|  | Die ökonomische Determinanten für die Erstellung von Szenarien aus Aktiva und Passiva
|  | Anforderungen an die Datenaufbereitung und dere Umsetzung
|  | Möglichkeiten und Grenzen von Szenarioanalysen
|  | Die Auswertung von Szenarioanalysen aus Sicht eines Versicherungsunternehmens oder eines bAV-Anbieters |


2. SeminartagAlternative Verfahren zur Prognose von Asset-Renditen  | Monte-Carlo-Simulationen: Realworld Szenarien und „Market Consistent“- Szenarien
|  | Cholesky-Zerlegung zur Integration von Korrelationen mit Fallstudie
|  | Erzeugung von Szenarien für integrierte Modelle in Abhängigkeit von Zins- und Inflationsszenarien mit Fallstudie
|  | Cashflow-Prognosen mit Fallstudie Einfluss spezifischer Parameterveränderungen auf die Stabilität der Cashflows)
|  | Diskussion: Die Gründe für die Zunahme von Volatilität in Versicherungsbeständen |
Exkurs in die nationalen und internationalen Bilanzierungsmethoden  | Welches sind die wesentlichen Bestimmungen und Auswirkungen der Local GAAP, IFRS und von Solvency II?
|  | Welche Möglichkeiten bieten sich für das bilanzierende Unternehmen?
|  | Welche Restriktionen bringen die Bilanzierungsvorschriften mit sich? |
Integrierte Modelle – der Weg in die Zukunft?  | Hinwendung zur zukunftsorientierten Wertbetrachtung: Vom EV zum MCEV
|  | Interne Modelle unter Solvency II: Lösungsmöglichkeiten und Herausforderungen in der Umsetzung
|  | Das deutsche Standardmodell: Vor- und Nachteile
|  | Diskussion einzelner Themen, z.B. Komplexitätszunahme der Modelle – ist immer noch alles einfach zu handhaben?; Lösen mathematische Modelle alles?; Was passiert bei Gleichschaltung der Märkte durch vergleichbare Modelle bei den Key Player im institutionellen Sektor?; Ökonomische Bilanzierung – ein Teufelswerk? |
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