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NOT IN ENGLISH AVAILABLE: Fixed Income Performanceattribution

Notwendigkeit, Modellalternativen und Probleme in der Praxis

Übersicht

Dieses neue UHLENBRUCH Seminar bietet Ihnen erstmals eine praxisorientierte Gesamtschau der Möglichkeiten, Grenzen und praktischen Detailfragen der Performanceattribution von Bond-Portfolios. Damit lernen Sie, wie Sie die Performancebeiträge für Rentenportfolios sachgerecht ermitteln und welche Besonderheiten Sie im Vergleich zu der Performanceattribution von Aktienportfolios beachten müssen.

Inhalte

Fachliche Leitung: Clemens Schweiggl

Ansatzpunkte der Attributionsanalyse im Rentenbereich im Vergleich zu Aktien

  • Spezifische Charakteristika, Arten und die wichtigsten Kennzahlen von Rentenpapieren im Vergleich zu Aktien
  • Änderungen in der Zinsstrukturkurve und ihre Auswirkungen auf die Performance
  • Fixed-Income-Investmentprozess: Die Entscheidungsparameter des Portfoliomanagers
  • Benchmarks im Fixed Income-Bereich: Übersicht über die Indexfamilien und deren Charakteristika sowie die wesentlichen Unterschiede zu Aktien-Benchmarks

Zwischenfazit: Warum sind eigenständige Fixed Income–Attributionsmodelle notwendig?

  • Kerninhalte der klassischen (Aktien-) Attributionsansätze
  • Grenzen der klassischen Ansätze (im Fixed Income-Bereich)
  • Was benötigen Fixed Income-Attributionsmodelle darüber hinaus?
  • Zentrale Charakteristika eines state of the art-Fixed Income-Attributionsmodells

Attributionsmodelle im Fixed Income-Bereich: Alternativen und ihre Bewertung

  • Regressionsmodelle
  • Top Down-Ansätze: Anpassung des klassischen Brinsonmodells für die Rentenattribution (Durationsmodell)
  • Bottum Up-Modelle: Zinsstrukturkurvenmodelle
  • Ein Vergleich der Modelle: Stärken und Schwächen und Implikationen für die Praxis

Einbindung von Währungs- und Derivateeffekten in die Attributionsanalyse

  • Multi Currency-Modelle
  • Probleme in der Praxis bei der Multi Currency Attribution, z. B.

    • Änderungen im Exposure durch Marktpreisschwankungen des Underlying
    • Abweichungen zur Benchmark

  • Abbildung von Derivaten, z. B.

    • Futures
    • Swaps

Exkurs: Ein Blick in die Praxis

  • Entwicklung von FI-Attributionsmodellen in der Investmentindustrie: Make or buy?
  • Verwendete Modelle bei unterschiedlichen Anbietern von Performanceattributions-Tools
  • Der Umgang mit Datenproblemen
  • Bedeutung einer Fixed Income-Performanceattribution für den institutionellen Anleger

Zielgruppe

Dieses UHLENBRUCH Seminar richtet sich besonders an Mitarbeiter von Kapitalanlagegesellschaften, Banken und institutionellen Anlegern, die in den Bereichen Performance-Messung, Fondsmanagement, Investment-Controlling, Treasury und Vermögensverwaltung tätig sind. Außerdem sind Mitarbeiter von Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen angesprochen.

Speaker

Clemens Schweiggl
Clemens Schweiggl

Clemens Schweiggl ist seit 1. Januar 2014 Head of Risk bei der Allianz Asset Management AG.  Zuvor leitete er die Abteilung Investment Analytics der Allianz Asset Management AG und die Performanceanalyse der Oppenheim Vermögensverwaltung. Herr Schweiggl beschäftigt sich in diesem Zusammenhang intensiv mit Fragen der Performancemessung, -attribution und Investmentprozessanalyse und den Global Investment Performance Standards (GIPS). Er ist Mitglied des GAMSC (German Asset Management Standards Committee, Nachfolger der DVFA-Kommission für Performance Presentation Standards) und des GIPS Investment Manager Subcommittees des CFA Institutes. Herr Schweiggl studierte Internationale Wirtschaftswissenschaften und Technische Mathematik an den Universitäten Innsbruck, Konstanz und UMIST Manchester. Nach Abschluss seines Studiums hat Herr Schweiggl die Ausbildung zum Chartered Financial Analyst (CFA), Financial Risk Manager (FRM) und das Certificate in Investment Performance Measurement (CIPM) abgeschlossen.

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