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NOT IN ENGLISH AVAILABLE: Professionelle Asset Allocation

Methodische Konzepte der Vermögensaufteilung

Übersicht

Der Anlageerfolg im professionellen Vermögensmanagement wird in hohem Maße durch die Asset Allocation, mit der die Aufteilung der verfügbaren Mittel auf unterschiedliche Vermögenskategorien (v. a. Aktien, Anleihen, Währungen, Immobilien) bezeichnet wird, bestimmt. Die auf der Allokationsebene getroffenen Entscheidungen sind dabei für die Performance von herausragender Bedeutung. Aus diesem Grund ist ein in sich schlüssiger und strukturierter Asset Allocation-Prozess, der das Leitbild für die Konzeption dieses UHLENBRUCH Seminars ist und Schritt-für-Schritt erarbeitet wird, unverzichtbar.

Zielgruppe

Dieses UHLENBRUCH Seminar richtet sich besonders an MitarbeiterInnen von Kapitalanlagegesellschaften, Banken, Versicherungen und institutionellen Anlegern, die in den Bereichen Asset Allocation, Fondsmanagement, private und institutionelle Vermögensverwaltung, Investment-Controlling, Treasury, Research, Marketing und Kundenbetreuung tätig sind.

Inhalte

1. Seminartag

Fachliche Leitung: Dr. Jochen Kleeberg / Dr. Andreas Schmidt-von Rhein

Grundlegende Fragen der Strategischen Asset Allocation

  • Welche Bedeutung besitzt die Asset Allocation für den Anleger?
  • Welche Fehler Anleger bei der Risikoschätzung unbedingt vermeiden sollten
  • Wie lassen sich langfristige Risikoprämien plausibel herleiten?
  • Sachgerechte Übersetzung der Rendite- und Risikoprognosen in die Strategische Asset Allocation
  • In welcher zeitlichen Frequenz sollte die Asset Allocation rebalanciert werden?

Optimierung der Globalen Asset Allocation

  • Aufbereitung der Risiko- und Renditeparameter in Excel™
  • Berechnung der Effizienzkurve mit dem Excel™-Solver
  • Berücksichtigung praxisgerechter Restriktionen
  • Optimierung der Strategischen und Taktischen Asset Allocation
  • Stärken und Schwächen der Modernen Portfoliotheorie
  • Diskussion und Fazit: Was taugt die Portfoliooptimierung im praktischen Einsatz?

Steuerung der Asset Allocation mittels Downside-Risiko

  • Ausfallrisikomaße: Ausfallwahrscheinlichkeit, Value-at-Risk, Ausfallvarianz
  • Volatilität oder Ausfallrisiko? – Vorteile und Nachteile im praktischen Einsatz
  • Wie ändert sich das Ausfallrisiko über mehrjährige Perioden?
  • Ermittlung des Ausfallrisikos bei nicht-normalverteilten Renditen
  • Berechnung und Steuerung des Ausfallrisikos mittels Excel™
  • Analyse unterschiedlicher Assetklassen mit dem Ausfallrisiko
  • Ermittlung der Risikodiversifikation mittels des Downside-Risikos

ExcelTM-Fallstudie:
Optimierung der Asset Allocation auf der Basis der Ausfallvarianz

2. Seminartag

Fachliche Leitung: Dr. Thorsten Rühl

Postmoderne Portfoliotheorie in der Praxis

  • Grenzen und Schwächen der Markowitz-Welt
  • Ansätze zur Konstruktion von risikoarmen und diversifizierten Multi-Assetklassenportfolios
  • Erzwungene Diversifikation: Equally Weighted Portfolio vs. Equally Weighted Risk Contribution Portfolio
  • Optimierte Diversifikation: Minimum Varianz Portfolio vs. Most Diversified Portfolio
  • Sachgerechte Risikobudgetierung: marginale, absolute und relative Risikobeiträge  

ExcelTM-Fallstudie:
Vergleichende Studie zu den verschiedenen Asset Allocation-Ansätzen

Dynamisierung der Strategischen Asset Allocation

  • Strategische vs. Taktische Asset Allocation: langfristige Renditeerfordernisse vs. kurzfristige Verlustvermeidung
  • Prognosegetriebene vs. rein VaR-basierte dynamische Asset Allocation: Welchen Weg gehen?
  • Dynamische Risikosteuerung vs. CPPI: klassisches CPPI als stark vereinfachter Sonderfall mit Schwächen
  • Overlaymanagement: SAA, Alpha-Generierung und kurzfristige Risikobudgets unter einen Hut bringen
  • Implikation der freien Alpha-Generierung: wenn relatives Risiko zu absolutem Risiko wird

ExcelTM-Fallstudie:
Auswirkung des aktiven Managements der Einzelmanager auf das erforderliche Gesamtrisikobudget

Taktische Asset Allocation mit dem Black-Litterman-Verfahren

  • Wie lassen sich Renditeerwartungen in ein Portfolio überführen?
  • Wie lässt sich das "Metawissen" um die begrenzte Konfidenz von Renditeschätzern nutzen?
  • Herleitung impliziter Prognosen auf Basis eines Ankerportfolios
  • Passgenaue Verknüpfung impliziter und expliziter Views
  • Währungshedge mit B&L in einem global diversifizierten Portfolio

ExcelTM-Fallstudie:
Internationales Mischportfolio mit absoluten und relativen Views

Medienpartner



Die Absolut Research GmbH wurde im Jahr 2000 gegründet mit dem Ziel, institutionellen Investoren im deutschsprachigen Raum, innovatives Know-how und praxisnahes Research für die Kapitalanlagepraxis zu liefern.
Unseren sich ergänzenden Fachpublikationen – vom Wissensmagazin über Performanceanalysen verschiedener Segmente bis hin zur Analyse eines einzelnen Produktes – bieten unabhängige und neutrale Informationen, um auf die Herausforderungen des Kapitalmarktes reagieren zu können. Dazu gehört auch, sich der stärker werdenden Nachfrage institutionelle Investoren im Bereich "Nachhaltigkeit/ESG"-Investments anzunehmen. Mit dem "Absolut|impact" bieten wir seit 2016 die erste Fachpublikation zum Thema für diese Zielgruppe.

Kontakt: Telefon: +49 40 30 37 79 0, www.absolut-research.de

Speaker

Dr. Jochen Kleeberg
Dr. Jochen Kleeberg

Dr. Jochen Kleeberg is founding partner and managing director of alpha portfolio advisors. He is responsible for manager selection. Until the end of 1996 he headed the German office of Barra International where he had been employed since 1991. Dr. Kleeberg studied business administration at the University of Münster where he also earned his doctor's degree in finance. He is a frequent speaker at industry conferences as well as seminars and is also co-editor of four handbooks all published by Uhlenbruch Verlag: "Hedge Funds" (2005), "Asset Allocation" (2003), "Portfolio Management" (2002) and "Spezialfonds" (2000).

Dr. Thorsten Rühl
Dr. Thorsten Rühl

Dr. Thorsten Rühl ist als Gesellschafter und Prokurist seit April 2014 bei der CSR Beratungsgesellschaft für den Bereich Investmentstrategie & Research verantwortlich. Er betreut und entwickelt Strategien für institutionelle Mandate sowie die CSR-Publikumsfonds. Zuvor leitete er über 10 Jahre lang als Abteilungsdirektor und Prokurist die Einheit Asset Allocation und Wertsicherungsstrategien im Quantitativen Fondsmanagement der Deka Investment in Frankfurt. Dort war er für die Entwicklung quantitativer Anlagestrategien sowie für die danach gesteuerten Publikums- und Spezialfonds verantwortlich. Herr Dr. Rühl studierte Mathematik und Physik an der Justus-Liebig-Universität in Gießen sowie an der University of Washington in Seattle und promovierte 2001 in angewandter Festkörperphysik. Herr Dr. Rühl verfügt über eine mehr als ein Jahrzehnt andauernde Praxiserfahrung bei der praktischen Umsetzung des Black-Litterman-Verfahrens sowie Wertsicherungs- und Allokationsstrategien in Fonds.

Dr. Andreas Schmidt-von Rhein
Dr. Andreas Schmidt-von Rhein

Dr. Andreas Schmidt-von Rhein ist seit September 2014 Leiter Risikomanagement und Mitglied der Geschäftsleitung in der FEREAL AG (Bad Homburg), in der die Alternative Investment-Aktivitäten der FERI-Gruppe gebündelt sind. Zuvor leitete er die Bereiche Risikomanagement und Portfolioanalyse in der Vermögensverwaltung von Sal. Oppenheim (Köln). Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Fragen der Strategischen Asset Allocation, der Investmentprozessanalyse und des Investmentcontrollings. Herr Dr. Schmidt-von Rhein studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Bamberg und promovierte anschließend am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft und Banken bei Prof. Dr. Rehkugler, Universität Freiburg. Er ist stellvertretender Vorsitzender des BVI Ausschusses "Risikomanagement und Performance" und Mitglied des GAMSC (German Asset Management Standards Committee, Nachfolger der DVFA-Kommission für Performance Presentation Standards).

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