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Konzeption und empirische Untersuchung aus Sicht der Vermögensinhaber von Peter Schaubach 464 Seiten, 2007 3. durchgesehene Auflage EUR 79,- inkl. MwSt. und Versand ISBN 978-3-933207-34-0 |
Warum ist dieses Buch für Sie wichtig?
Der sich in den letzten Jahren vollziehende Strukturwandel in der Finanzdienstleistungsbranche führt zu einer immer weiter reichenden Aufweichung etablierter Beratungs- und Betreuungskonzeptionen. Am oberen Ende der klassischen Vermögensgrenzen im Private Banking führt diese down-market-Entwicklung zu einer fortschreitenden 'Heimatlosigkeit' der Ultra-High-Net-Worth-Individuals.
Als Reaktion auf dieses Angebotsvakuum entstehen in jüngster Vergangenheit noch elitärer positionierte Betreuungskonzeptionen wie 'Family Office' und 'Private Wealth Management'. Diese Betreuungskonzeptionen legen ihren zunächst begrifflichen Fokus auf die Privatperson bzw. Familie und deren Vermögen und stellen somit einen Gegensatz zu der im Private Banking-Begriff zum Ausdruck kommenden Anbieterperspektive dar.
Der Erfolg dieser neuartigen Leistungskonzepte hängt aber davon ab, dass es sich nicht um eine reine Labeling-Strategie, sondern um eine konzeptionelle Neufokussierung auf die nachfrager-individuelle Wertschöpfungskette handelt. Diese erfordert ein produktunabhängiges, individualisiertes, langfristig ausgerichtetes und problemlösungsorientiertes Vermögensmanagement, das ausschließlich an den Bedürfnissen der Ultra-High-Net-Worth-Individuals ausgerichtet ist.
Das vorliegende Werk liefert die wissenschaftliche Fundierung von 'Family Office' als institutionelle Externalisierung von 'Private Wealth Management'. Vor dem Hintergrund der konsequenten Betrachtung aus Vermögensinhabersicht geschieht die Konzeptionalisierung unter besonderer Berücksichtigung eines erweiterten Vermögensbegriffes unter Hinzurechnung des Finanz-, Human- und Sozialvermögens einer Familie. Die theoretisch abgeleiteten Anforderungen an 'Family Office' und 'Private Wealth Management' werden durch eine umfassende empirische Untersuchung von Ultra-High-Networth-Individuals eindrucksvoll komplettiert.
So urteilt die Fachwelt:
„Family Office im Private Wealth Management ist eine Dienstleistung für eine kleine, aber sehr attraktive Zielgruppe, den Ultra-High-Networth-Individuals. Dieses Marktsegment ist stark umworben, wissenschaftlich und empirisch jedoch weitgehend unerforscht. Peter Schaubach gelingt es in der vorgelegten Dissertation, die identifizierten Forschungslücken überzeugend zu füllen. Erstmals wird Family Office wissenschaftlich als institutionalisierte Externalisierung von Private Wealth Management untersucht. Die umfangreiche empirische Untersuchung der Anforderung an Family Office im Private Wealth Management durch Befragung von über 1.300 Ultra-High-Networth-Individuals erlaubt erstmals einen detaillierten Einblick in das Verhalten der Zielgruppe, der für die Beratungspraxis von hoher Relevanz ist. Die selbstgesteckten Ziele der Arbeit werden durch die abschließend formulierten Implikationen für Anbieter von Family Office-Leistungen eindrucksvoll erfüllt. Insgesamt weist die Dissertation Peter Schaubach als exzellenten Kenner der Materie aus.“
Prof. Dr. Karl-Werner Schulte
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1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2 Theoretischer Bezugsrahmen 4
1.3 Abgrenzung und Gang der Untersuchung 7
2 Konzeptionelle Basis 11
2.1 Private Wealth Management 11
2.2 Family Office 44
2.3 Zusammenfassung der konzeptionellen Basis 67
3 Bestimmungsdimensionen der Family Office-Nachfrage 73
3.1 Grundüberlegungen zum Nachfrageverhalten im Private Wealth Management 73
3.2 Allgemeine Erklärungsdimensionen des Nachfrageverhaltens 76
3.3 Family Office-spezifische Erweiterungen 111
3.4 Modell zur Erklärung der Family Office-Nachfrage 159
3.5 Zusammenfassung und Nachfragedimension 164
4 Empirische Untersuchung der Anforderungen an Family Office im Private Wealth Management 171
4.1 Zielsetzung der empirischen Untersuchung 171
4.2 Gegenstand und Umfang der empirirschen Untersuchung 173
4.3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung 184
4.4 Zusammenfassung der Ergebnisdimensionen 324
5 Zusammenfassung, Implikation und Ausblick 341
5.1 Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse 341
5.2 Implikationen für Familiy Office-Anbieter 346
5.3 Ausblick 357
Anhang 359
Literaturverzeichnis 377