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Schriftenreihe "Risikomanagement und Finanzcontrolling", Band 5

Korrelationskonzepte zur Quantifizierung von Kreditausfallrisiken

von Susanne Niethen
211 Seiten, 2001
EUR 98,- inkl. MwSt. und Versand
ISBN 978-3-933207-28-9





Warum ist dieses Buch für Sie wichtig?

Die Modellierung und Kalibrierung von Korrelationseffekten stellt ein zentrales Problem dar, um das Gesamtrisiko eines Kreditportfolios zu quantifizieren. Hierzu existieren mittlerweile vielfältige Ansätze in Wissenschaft und Bankpraxis, z.B. von KMV, J.P. Morgan, McKinsey und Credit Suisse First Boston. Da diese Modelle hinsichtlich der Korrelationsannahmen stark divergieren, stellt sich für Regulatoren und Risikomanager die Frage nach den Auswirkungen der Modellwahl auf das insgesamt ausgewiesene Kreditrisiko einer Bank. In diesem Buch wird untersucht, wie stark die Ergebnisse verschiedener Modelle voneinander abweichen und welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Die existierenden Methoden und Annahmen zur Modellierung korrelierter Ausfälle werden detailliert beschrieben und verglichen. Es wird u.a. am Portfolio der Unternehmen im S&P-500-Index untersucht, ob die verschiedenen Modelltypen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, wenn die empirische Kalibrierung, so wie in der Praxis üblich, über Aktiendaten und Ausfallzeitreihen erfolgt. Außerdem wird die Frage beantwortet, ob aufgezeigte Unterschiede systemimmanent sind oder auf der Inkonsistenz der jeweils verwendeten Datenbasen beruhen. Die Ergebnisse des vorliegenden Buchs haben weitreichende praktische Implikationen für den Aufbau von Kreditrisikomodellen bei Banken.

So urteilt die Fachwelt:

"Wie groß ist das Gesamtrisiko des Kreditportfolios einer Bank? Ein zentrales, zur Beantwortung dieser Frage zu lösendes Problem stellt die Modellierung und empirische Kalibrierung von Korrelationseffekten dar. Hierzu existieren mittlerweile vielfältige Ansätze in Praxis und Wissenschaft. Die bekanntesten in der Banken eingesetzten Modelle wurden von KMV, J.P. Morgan und Credit Suisse First Boston entwickelt. Da diese Modelle in Bezug auf die Modellierung von Korrelationseffekten stark divergieren, stellt sich für Regulatoren und Risikomanager die Frage nach den Auswirkungen der Modellwahl auf das insgesamt ausgewiesene Kreditrisiko einer Bank. Im Zentrum der Untersuchung von Susanne Niethen steht die Frage, wie stark die Ergebnisse verschiedener Modelle voneinander abweichen und welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Dabei wird unterschieden zwischen der Auswirkung der jeweils zur Kalibrierung verwendeten empirischen Datenbasis sowie modellendogenen Unterschieden in der Abbildung von Korrelationseffekten. Zunächst werden die existierenden Methoden und Annahmen zur Abbildung von Korrelationseffekten in Kreditrisikomodellen detailliert beschrieben und verglichen. Anschließend untersucht Frau Niethen mit einer empirischen Untersuchung, wie stark die Modellergebnisse divergieren, wenn die empirische Kalibrierung wie in der Praxis üblich über Aktienmarktdaten und Ausfallzeitreihen erfolgt. Im Anschluss wird untersucht, ob die aufgezeigten Unterschiede systemimmanent sind oder auf der Inkonsistenz der jeweils verwendeten Datenbasen beruhen. Die Ergebnisse sind nicht nur von wissenschaftlichem Interesse, sondern haben weitreichende praktische Implikationen für die Kreditrisikoanalyse in Banken. "

Prof. Dr. Mark Wahrenburg




Das ausführliche Inhaltsverzeichnis können Sie sich in unserem Download-Bereich als PDF herunterladen.

Inhaltsübersicht

1 Herausforderungen bei der Auswahl eines Kreditrisikomodells 1

1.1 Forschungsbedarf – Vergleich von Kreditrisikomodellen 3
1.2 Zielsetzung – Beitrag zur Auswahl und Kalibrierung von Korrelationskonzepten 7
1.3 Aufbau der Arbeit – konzeptioneller und inhaltlicher Untersuchungsverlauf 11

2 Korrelationskonzepte zur Festlegung der Verteilung von Kreditausfällen 13

2.1 Verteilung und statistische Maße zur Beschreibung von Korrelationskonzepten 13
2.2 Darstellung von Korrelationskonzepten für bekannte Kreditrisikoansätze 23

3 Empirischer Vergleich der Korrelationskonzepte 83

3.1 Empirische Datengrundlage 84
3.2 Assetbasierte Modelle 89
3.3 Ausfallratenbasierte Modelle 104
3.4 Gegenüberstellung der Modellkategorien 115

4 Konsistente Kalibrierung der Korrelationskonzepte 143

4.1 Konsistenztheorem für ausfallratenbasierte Modelle 144
4.2 Verallgemeinertes Konsistenztheorem 154

5 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 171

Tabellenanhang 177

Literaturverzeichnis 185

UHLENBRUCH VERLAG GMBH - Finance for Professionals
Wiesbadener Weg 2a   +   D-65812 Bad Soden / Ts.

Telefon: +49 (0) 61 96 / 65 15 330   +   Telefax: +49 (0) 61 96 / 65 15 355   +   E-Mail: info@uhlenbruch.com

 

Das Buch bietet Ihnen:

Gegenüberstellung der Korrelationskonzepte in bekannten Kredit-Portfoliomodellen, u.a. CreditMetrics, KMV-Modell und CreditRisk+

Empirische Untersuchung (Value-at-Risk, Ausfallkorrelationen) der Gemeinsamkeiten und Unterschiede am Beispiel realistischer Portfolios und instruktiver Musterportfolios

Anleitung zur Parameterwahl auf Basis von empirischen Ausfallzeitreihen oder Aktiendaten zur konsistenten Parametrisierung von verschiedenen Korrelationskonzepten