Handbuch Investmentfonds für institutionelle Anleger

Erschienen: 6/2011
926 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-933207-76-0
ISBN 978-3-933207-76-0
Inhalte
I. Rechtliche und steuerliche Eckdaten für das institutionelle Fondsgeschäft in Deutschland
Der deutsche institutionelle Fondsmarkt im Wandel 3
Thomas Neiße
Investmentrechtliche Regelungen für Kapitalanlagegesellschaften 33
Jochen Eichhorn
Anforderungen an die Organisation nach InvMaRisk und Derivateverordnung 67
André Jäger
Allgemeine Rahmenbedingungen für Investmentfonds in Deutschland 89
Harald Kuhn
Spezialfonds als Anlagevehikel für institutionelle Anleger 113
Carsten Nickel
Grundzüge des Investmentsteuerrechts und Besonderheiten der verschiedenen institutionellen Anlegergruppen in Deutschland 141
Carsten Bödecker / Fabian Mingels
Die neue Anlageverordnung für Versicherungsunternehmen vom 30. Juni 2010 173
Harald Kuhn
II. Rahmenbedingungen und Besonderheiten für die Kapitalanlage der verschiedenen institutionellen Anlegergruppen
Die Kapitalanlage von Versicherungsunternehmen 181
Uwe Siegmund
Institutionelle Rahmenbedingungen für die Kapitalanlage von Pensionskassen 209
Peter Hadasch
Rahmenbedingungen für die Kapitalanlage von berufsständischen Versorgungswerken 253
Sven Röckle
Institutionelle Rahmenbedingungen für die Kapitalanlage von Kreditinstituten in Deutschland 287
Gerhard Thoms
Institutionelle Rahmenbedingungen für die Kapitalanlagen der Evangelischen Kirchen 303
Barbara Bauer
Die Vermögensanlage von Stiftungen 319
Dieter Lehmann
Kapitalanlage in der betrieblichen Altersversorgung – strukturelle und bilanzielle Rahmenbedingungen 331
Benedikt Köster
Geldanlagen durch Kommunen und kommunale Unternehmen 365
Christian Hoppe / Christian Teuber
III. Die moderne Fondsadministration: Master-KAG und Global Custodian
Funktion und Anforderungen institutioneller Anleger an die Master-KAG 383
Uwe Trautmann / Kirsten Wagner
Die Depotbank – Gesetzliche Aufgaben und Anforderungen institutioneller Anleger 407
Carola v. Schmettow / Daniel Brückner / Norbert Stabenow
Sicherheit und Haftungsfragen bei der Wertpapierverwahrung 441
Hilke Althoff / Gerald Noltsch
IV. Konzeptionelle Fragen der institutionellen Kapitalanlage
Der Investmentfonds als strategischer Baustein der Gesamtallokation institutioneller Anleger 463
Bernd Rose
Systematische Selektion und Portfoliobildung von Absolute Return-Konzepten 499
Michael Billmann / Jochen Kleeberg / Thomas Zimmerer
Die Rolle von Consultants im Fondsanlageprozess 523
Joachim Meyer
Benchmarks als zentrale Determinante des institutionellen Anlageerfolgs 543
Werner Krämer
Publikumsfonds für den institutionellen Anleger 579
Wolfgang Maier / Eberhard Haug
Immobilien-Sondervermögen bei institutionellen Investoren 603
René Höpfner / Carl-Heinrich Kehr
Der Einfluss der Marke auf die Managerselektion durch institutionelle Anleger 643
Rainer Schröder / Clemens Sommer
V. Risikomanagement, Performancemessung und Controlling
Das Risikomanagement institutioneller Anleger insbesondere im Bereich Kapitalanlage 671
Stefan Nellshen
Overlay-Management: Risiken begrenzen und Chancen wahrnehmen 707
Ulf Herold / Mathias Weil
Corporate Governance beim institutionellen Anleger – der Governance Kodex des WPV 735
Hans Wilhelm Korfmacher / Sara Traina
State-of-the-Art-Performancemessung für institutionelle Mandate 761
Bernd Fischer / Ulrich Raber
Performance Fees – Gestaltung und Umsetzung in der Investmentpraxis 797
Andreas Schmidt-von Rhein / Clemens Schweiggl
Die Leistungsbeurteilung von Portfoliomanagern 821
Thomas Bossert / Roland Füss
Managementgebühren und Transaktionskosten im institutionellen Asset Management 857
Marc Becker / Christian Funke / Lutz Johanning / Matthias Stemme
Autorenverzeichnis 885
Stichwortverzeichnis 903
Der deutsche institutionelle Fondsmarkt im Wandel 3
Thomas Neiße
Investmentrechtliche Regelungen für Kapitalanlagegesellschaften 33
Jochen Eichhorn
Anforderungen an die Organisation nach InvMaRisk und Derivateverordnung 67
André Jäger
Allgemeine Rahmenbedingungen für Investmentfonds in Deutschland 89
Harald Kuhn
Spezialfonds als Anlagevehikel für institutionelle Anleger 113
Carsten Nickel
Grundzüge des Investmentsteuerrechts und Besonderheiten der verschiedenen institutionellen Anlegergruppen in Deutschland 141
Carsten Bödecker / Fabian Mingels
Die neue Anlageverordnung für Versicherungsunternehmen vom 30. Juni 2010 173
Harald Kuhn
II. Rahmenbedingungen und Besonderheiten für die Kapitalanlage der verschiedenen institutionellen Anlegergruppen
Die Kapitalanlage von Versicherungsunternehmen 181
Uwe Siegmund
Institutionelle Rahmenbedingungen für die Kapitalanlage von Pensionskassen 209
Peter Hadasch
Rahmenbedingungen für die Kapitalanlage von berufsständischen Versorgungswerken 253
Sven Röckle
Institutionelle Rahmenbedingungen für die Kapitalanlage von Kreditinstituten in Deutschland 287
Gerhard Thoms
Institutionelle Rahmenbedingungen für die Kapitalanlagen der Evangelischen Kirchen 303
Barbara Bauer
Die Vermögensanlage von Stiftungen 319
Dieter Lehmann
Kapitalanlage in der betrieblichen Altersversorgung – strukturelle und bilanzielle Rahmenbedingungen 331
Benedikt Köster
Geldanlagen durch Kommunen und kommunale Unternehmen 365
Christian Hoppe / Christian Teuber
III. Die moderne Fondsadministration: Master-KAG und Global Custodian
Funktion und Anforderungen institutioneller Anleger an die Master-KAG 383
Uwe Trautmann / Kirsten Wagner
Die Depotbank – Gesetzliche Aufgaben und Anforderungen institutioneller Anleger 407
Carola v. Schmettow / Daniel Brückner / Norbert Stabenow
Sicherheit und Haftungsfragen bei der Wertpapierverwahrung 441
Hilke Althoff / Gerald Noltsch
IV. Konzeptionelle Fragen der institutionellen Kapitalanlage
Der Investmentfonds als strategischer Baustein der Gesamtallokation institutioneller Anleger 463
Bernd Rose
Systematische Selektion und Portfoliobildung von Absolute Return-Konzepten 499
Michael Billmann / Jochen Kleeberg / Thomas Zimmerer
Die Rolle von Consultants im Fondsanlageprozess 523
Joachim Meyer
Benchmarks als zentrale Determinante des institutionellen Anlageerfolgs 543
Werner Krämer
Publikumsfonds für den institutionellen Anleger 579
Wolfgang Maier / Eberhard Haug
Immobilien-Sondervermögen bei institutionellen Investoren 603
René Höpfner / Carl-Heinrich Kehr
Der Einfluss der Marke auf die Managerselektion durch institutionelle Anleger 643
Rainer Schröder / Clemens Sommer
V. Risikomanagement, Performancemessung und Controlling
Das Risikomanagement institutioneller Anleger insbesondere im Bereich Kapitalanlage 671
Stefan Nellshen
Overlay-Management: Risiken begrenzen und Chancen wahrnehmen 707
Ulf Herold / Mathias Weil
Corporate Governance beim institutionellen Anleger – der Governance Kodex des WPV 735
Hans Wilhelm Korfmacher / Sara Traina
State-of-the-Art-Performancemessung für institutionelle Mandate 761
Bernd Fischer / Ulrich Raber
Performance Fees – Gestaltung und Umsetzung in der Investmentpraxis 797
Andreas Schmidt-von Rhein / Clemens Schweiggl
Die Leistungsbeurteilung von Portfoliomanagern 821
Thomas Bossert / Roland Füss
Managementgebühren und Transaktionskosten im institutionellen Asset Management 857
Marc Becker / Christian Funke / Lutz Johanning / Matthias Stemme
Autorenverzeichnis 885
Stichwortverzeichnis 903
Kommentar
Vorwort der Herausgeber
Im August 2000 erschien das "Handbuch Spezialfonds" mit Dr. Jochen Kleeberg und Dr. Christian Schlenger als Herausgeber. Dieses sollte als praktischer Leitfaden für institutionelle Anleger und Kapitalanlagegesellschaften dienen und war rasch vergriffen. Es folgten zahlreiche Anfragen an den Uhlenbruch Verlag, die ein breites Interesse an einer Neuauflegung dokumentierten.
Das vorliegende "Handbuch Investmentfonds für institutionelle Anleger", das dem "Handbuch Spezialfonds" nachfolgt, möchte dieser Nachfrage nachkommen. Aufgrund der seit dem Jahr 2000 stark veränderten Fondslandschaft im institutionellen Asset Management wurde der Titel modifiziert und umfassender formuliert.
Seit dem Erscheinen des "Handbuch Spezialfonds" hat sich die Asset Management-Branche dramatisch gewandelt. Allein das in Spezialfonds investierte Vermögen erhöhte sich seit damals von rund 500 Mrd. Euro auf ca. 810 Mrd. Euro zum Jahresende 2010. Die (aufsichts-)rechtlichen Rahmenbedingungen erlauben mittlerweile deutlich mehr Fondslösungen und auch die Bandbreite der zugelassenen Assetklassen hat sich grundlegend erweitert.
Dafür steigen die Anforderungen an ein professionelles Risikomanagement der institutionellen Anleger, der Asset Management-Gesellschaften und der Depotbanken zunehmend. Mit der Entwicklung der Master-KAG und des Global Custodian zu einem mittlerweile selbstverständlichen Bestandteil fast jeder institutionellen Fondsanlage hat sich eine Struktur herausgebildet, die zur Jahrtausendwende nur wenig bekannt und eingeführt war.
Zwei Kapitalmarktkrisen ließen die eine oder andere Anlageklasse in einem neuen Licht erscheinen. Der Anteil von Absolute Return-Konzepten gegenüber rein benchmarkorientierten relativen Anlagelösungen ist gestiegen, Overlay-Konzepte sind zu einem eigenständigen Marktsegment geworden.
Die Vorschriften für die Bilanzierung von Kapitalanlagen wurden ebenso international standardisiert wie die Regelungen zur Performancemessung. Performanceabhängige Gebührenmodelle und Clean Fee-Strukturen haben deutlich an Verbreitung gewonnen. Publikumsfonds, die im Jahr 2000 bei den institutionellen Kapitalanlagen nur eine vernachlässigbare Rolle spielten, sind in den vergangenen Jahren als Investmentvehikel spürbar wichtiger geworden. Zu alledem haben sich die institutionellen Rahmenbedingungen für die verschiedenen Anlegergruppen in den letzten Jahren teilweise tiefgreifend verändert.
All diese Neuerungen verbunden mit der Frage, wie sich institutionelle Investoren heute in Deutschland aufstellen, werden in 32 Beiträgen des vorliegenden Handbuchs behandelt. Die Autoren kommen aus den Bereichen institutionelle Anleger, Banken, Investmentgesellschaften und Beratungsunternehmen.
Kapitel I gibt einen Überblick über die wichtigsten (aufsichts-)rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für Asset Management-Gesellschaften und für die Fondsanlage in Deutschland. Unter anderem wird hier der Spezialfonds im Vergleich zu den alternativen Fondstypen, die das Investmentgesetz mittlerweile zulässt, im Hinblick auf seine Anlagemöglichkeiten dargestellt. Auch die InvMaRisk zusammen mit der Derivateverordnung 2011 sind Thema eines Beitrages.
Kapitel II ist der Darstellung der spezifischen institutionellen Rahmenbedingungen gewidmet, unter denen die verschiedenen institutionellen Anlegergruppen in Deutschland ihre Kapitalanlagen steuern. Ziele der Kapitalanlage, Möglichkeiten und Grenzen werden für mehrere VAG-(nahe) Anlegergrupppen, für Kreditinstitute, Unternehmen und ihre betriebliche Altersversorgung, Stiftungen, die (evangelische) Kirche und den kommunalen Sektor beschrieben.
Kapitel III beschäftigt sich mit der modernen Fondsadministration unter Einbeziehung einer Master-KAG und eines Global Custodian. Ein Beitrag widmet sich der besonderen Frage nach der Sicherheit und der Haftung im Bereich der Wertpapierverwahrung, die sich gerade auch in der Finanzkrise 2007 bis 2009 für viele Anleger stellte.
Konzeptionelle Fragen der institutionellen Kapitalanlage werden in Kapitel IV untersucht. Hier geht es um grundsätzliche wie auch aktuelle Fragestellungen: Fondsanlagen als strategischer Baustein in der Gesamtallokation, Absolute Return-Konzepte, die Rolle von Consultants, die Funktion und mögliche Schwächen von Benchmarks, Publikumsfonds als Anlagevehikel für den institutionellen Investor und Immobilienfonds als Assetklasse. Ein Beitrag geht darüber hinaus der Frage nach, welche Rolle die Marke einer Fondsgesellschaft und sogenannte „weiche Faktoren“ für einen institutionellen Anleger spielen.
Das abschließende Kapitel V wendet sich den Themen Risikomanagement, Performancemessung und Controlling zu. Das Risikomanagement eines institutionellen Anlegers sowie moderne Ansätze eines Overlay-Management, Corporate Governance-Strukturen beim Investor sowie Managementgebühren und Transaktionskosten im institutionellen Asset Management sind Inhalte verschiedener Beiträge. Drei Beiträge widmen sich dem Themenbereich Performancemessung, Performance Fees und Leistungsmessung von Asset Management-Unternehmen.
Unser herzlicher Dank gilt den Autoren, die mit ihren Beiträgen zu der oben dargestellten Bandbreite an Themengebieten maßgeblich daran beteiligt waren, dieses über 900 Seiten umfassende Handbuch mit uns zu entwickeln. Außerdem gilt unser Dank ganz besonders Frau Anke Oefner vom Uhlenbruch Verlag für ihren unermüdlichen Einsatz bei der layout-technischen Aufbereitung der Manuskripte. Wir hoffen, dass sich das "Handbuch Investmentfonds für institutionelle Anleger" zu einem vergleichbaren Referenzwerk entwickelt wie das "Handbuch Spezialfonds" und an dessen Erfolg anknüpfen kann. Es richtet sich an alle Beteiligten im institutionellen Asset Management in Deutschland, die ein Nachschlagewerk für ihre wichtigsten Fragestellungen suchen.
Bad Soden/Ts., im Mai 2011
Dr. Volker G. Heinke
Werner Krämer
Dr. Bettina Nürk
Im August 2000 erschien das "Handbuch Spezialfonds" mit Dr. Jochen Kleeberg und Dr. Christian Schlenger als Herausgeber. Dieses sollte als praktischer Leitfaden für institutionelle Anleger und Kapitalanlagegesellschaften dienen und war rasch vergriffen. Es folgten zahlreiche Anfragen an den Uhlenbruch Verlag, die ein breites Interesse an einer Neuauflegung dokumentierten.
Das vorliegende "Handbuch Investmentfonds für institutionelle Anleger", das dem "Handbuch Spezialfonds" nachfolgt, möchte dieser Nachfrage nachkommen. Aufgrund der seit dem Jahr 2000 stark veränderten Fondslandschaft im institutionellen Asset Management wurde der Titel modifiziert und umfassender formuliert.
Seit dem Erscheinen des "Handbuch Spezialfonds" hat sich die Asset Management-Branche dramatisch gewandelt. Allein das in Spezialfonds investierte Vermögen erhöhte sich seit damals von rund 500 Mrd. Euro auf ca. 810 Mrd. Euro zum Jahresende 2010. Die (aufsichts-)rechtlichen Rahmenbedingungen erlauben mittlerweile deutlich mehr Fondslösungen und auch die Bandbreite der zugelassenen Assetklassen hat sich grundlegend erweitert.
Dafür steigen die Anforderungen an ein professionelles Risikomanagement der institutionellen Anleger, der Asset Management-Gesellschaften und der Depotbanken zunehmend. Mit der Entwicklung der Master-KAG und des Global Custodian zu einem mittlerweile selbstverständlichen Bestandteil fast jeder institutionellen Fondsanlage hat sich eine Struktur herausgebildet, die zur Jahrtausendwende nur wenig bekannt und eingeführt war.
Zwei Kapitalmarktkrisen ließen die eine oder andere Anlageklasse in einem neuen Licht erscheinen. Der Anteil von Absolute Return-Konzepten gegenüber rein benchmarkorientierten relativen Anlagelösungen ist gestiegen, Overlay-Konzepte sind zu einem eigenständigen Marktsegment geworden.
Die Vorschriften für die Bilanzierung von Kapitalanlagen wurden ebenso international standardisiert wie die Regelungen zur Performancemessung. Performanceabhängige Gebührenmodelle und Clean Fee-Strukturen haben deutlich an Verbreitung gewonnen. Publikumsfonds, die im Jahr 2000 bei den institutionellen Kapitalanlagen nur eine vernachlässigbare Rolle spielten, sind in den vergangenen Jahren als Investmentvehikel spürbar wichtiger geworden. Zu alledem haben sich die institutionellen Rahmenbedingungen für die verschiedenen Anlegergruppen in den letzten Jahren teilweise tiefgreifend verändert.
All diese Neuerungen verbunden mit der Frage, wie sich institutionelle Investoren heute in Deutschland aufstellen, werden in 32 Beiträgen des vorliegenden Handbuchs behandelt. Die Autoren kommen aus den Bereichen institutionelle Anleger, Banken, Investmentgesellschaften und Beratungsunternehmen.
Kapitel I gibt einen Überblick über die wichtigsten (aufsichts-)rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für Asset Management-Gesellschaften und für die Fondsanlage in Deutschland. Unter anderem wird hier der Spezialfonds im Vergleich zu den alternativen Fondstypen, die das Investmentgesetz mittlerweile zulässt, im Hinblick auf seine Anlagemöglichkeiten dargestellt. Auch die InvMaRisk zusammen mit der Derivateverordnung 2011 sind Thema eines Beitrages.
Kapitel II ist der Darstellung der spezifischen institutionellen Rahmenbedingungen gewidmet, unter denen die verschiedenen institutionellen Anlegergruppen in Deutschland ihre Kapitalanlagen steuern. Ziele der Kapitalanlage, Möglichkeiten und Grenzen werden für mehrere VAG-(nahe) Anlegergrupppen, für Kreditinstitute, Unternehmen und ihre betriebliche Altersversorgung, Stiftungen, die (evangelische) Kirche und den kommunalen Sektor beschrieben.
Kapitel III beschäftigt sich mit der modernen Fondsadministration unter Einbeziehung einer Master-KAG und eines Global Custodian. Ein Beitrag widmet sich der besonderen Frage nach der Sicherheit und der Haftung im Bereich der Wertpapierverwahrung, die sich gerade auch in der Finanzkrise 2007 bis 2009 für viele Anleger stellte.
Konzeptionelle Fragen der institutionellen Kapitalanlage werden in Kapitel IV untersucht. Hier geht es um grundsätzliche wie auch aktuelle Fragestellungen: Fondsanlagen als strategischer Baustein in der Gesamtallokation, Absolute Return-Konzepte, die Rolle von Consultants, die Funktion und mögliche Schwächen von Benchmarks, Publikumsfonds als Anlagevehikel für den institutionellen Investor und Immobilienfonds als Assetklasse. Ein Beitrag geht darüber hinaus der Frage nach, welche Rolle die Marke einer Fondsgesellschaft und sogenannte „weiche Faktoren“ für einen institutionellen Anleger spielen.
Das abschließende Kapitel V wendet sich den Themen Risikomanagement, Performancemessung und Controlling zu. Das Risikomanagement eines institutionellen Anlegers sowie moderne Ansätze eines Overlay-Management, Corporate Governance-Strukturen beim Investor sowie Managementgebühren und Transaktionskosten im institutionellen Asset Management sind Inhalte verschiedener Beiträge. Drei Beiträge widmen sich dem Themenbereich Performancemessung, Performance Fees und Leistungsmessung von Asset Management-Unternehmen.
Unser herzlicher Dank gilt den Autoren, die mit ihren Beiträgen zu der oben dargestellten Bandbreite an Themengebieten maßgeblich daran beteiligt waren, dieses über 900 Seiten umfassende Handbuch mit uns zu entwickeln. Außerdem gilt unser Dank ganz besonders Frau Anke Oefner vom Uhlenbruch Verlag für ihren unermüdlichen Einsatz bei der layout-technischen Aufbereitung der Manuskripte. Wir hoffen, dass sich das "Handbuch Investmentfonds für institutionelle Anleger" zu einem vergleichbaren Referenzwerk entwickelt wie das "Handbuch Spezialfonds" und an dessen Erfolg anknüpfen kann. Es richtet sich an alle Beteiligten im institutionellen Asset Management in Deutschland, die ein Nachschlagewerk für ihre wichtigsten Fragestellungen suchen.
Bad Soden/Ts., im Mai 2011
Dr. Volker G. Heinke
Werner Krämer
Dr. Bettina Nürk








