Performance-Messung und -Analyse
Übersicht
Die Messung und Analyse der Performance ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil des Investmentprozesses. Zugleich erfordert diese Aufgabe detaillierte Kenntnisse möglicher Fallstricke und Problembereiche bei der Renditeberechnung und ihrer Zerlegung. Dabei sind Sie in der Praxis immer wieder mit Fragen konfrontiert wie:
- Wann soll mit diskreten, wann mit stetigen Renditen gerechnet werden?
- Wie lässt sich die Sharpe Ratio auf ihre Signifikanz hin überprüfen?
- Kann man Performance-Maße bedenkenlos für alle Portfolios anwenden?
- Sind die üblichen Performance-Maße in der Lage, gute von schlechten Managern zu unterscheiden?
- Welche Performance-Maße sind wirklich wichtig?
- Wieso entstehen Kreuzprodukte und wie gehe ich sachgerecht damit um?
Gleichzeitig hat die Vielfalt der unterschiedlichen Messmethoden deutlich zugenommen. Dadurch ist es heute wichtiger und zugleich schwieriger denn je, die Ergebnisse der Performancerechnung richtig zu interpretieren und zu verstehen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir für Sie diesen Intensivkurs konzipiert. Vertiefen Sie damit Ihr Wissen und erfahren Sie alles über die neuesten Ansätze der Performance-Messung.
Inhalte
1. Seminartag
Grundlagen und risikobereinigte Performance-Messung
- Externe vs. interne Performance-Messung
- Grundlegende Renditemessmethoden
- Welche Renditedefinition sollte für welche Zwecke eingesetzt werden?
- Die Performance-Ratios von Sharpe, Jensen, Treynor, Treynor/Black
- Die klassischen Maße in der Praxis: Einsatzmöglichkeiten und Probleme
Fallstudie:
- Praktischer Einsatz und Interpretation der klassischen Performance-Maße
Berücksichtigung von Allokations-Maßnahmen in der externen Performance-Messung
- Konsequenzen taktischer Asset Allocation-Maßnahmen für die klassischen Maße
- Aufschlüsselung der Wertschöpfung in Timing und Selektion
- Wie lassen sich Timing-Fähigkeiten aus externer Sicht nachweisen?
- Identifikation und Bewertung des Investmentstils
- Style Analysis als Basis zur Benchmark-Definition im Rahmen der Performance-Messung
Fallstudie:
- Identifikation von Timingfähigkeiten für einen Aktienfonds
Integration von Verteilungsschiefen in die externe Performance-Messung
- Berücksichtigung von Verteilungsschiefen in der Performance-Messung
- Symmetrische Risikomaße versus Ausfallrisiko
- Adjustierung der Rendite mittels LPM-Maßen
- Das Omega-Maß zur Beurteilung von Hedge Funds
Fallstudie:
- Messung der risikoadjustierten Performance mit LPM-Risikomaßen
2. Seminartag
Grundlagen der internen Performance-Attribution
- Funktionen der internen Performance-Messung
- Additive versus multiplikative Berechnung der Renditen
- Performancebeitragsrechung vs. Performanceattribution
- Zerlegung der aktiven Rendite – die klassische Performanceattribution
- Sachgerechte Behandlung des intratemporalen Kreuzproduktes
- Top Down vs. Bottom Up Attribution
- Lösungsmöglichkeiten der Renditeattribution im Mehrperiodenfall
- Vor- und Nachteile einer additiven vs. einer multiplikativen Attribution
Fallstudie:
- Mehrperiodige Performanceattribution im konkreten Beispiel
Herausforderungen der internen Performance-Attribution
- Ex Benchmark Investments in der Performanceattribution
- Sachgerechte Zerlegung der Rendite bei globalen Portfolios mit aktivem oder passivem Währungsmanagement
- Mehrstufige Renditezerlegung für hierarchische Investmentprozesse
- Sachgerechte Berücksichtigung von Futures und Optionen
Fallstudie:
- Performance-Attribution für ein Multi-Manager-Portfolio
Praktische Problemfelder der internen Performance-Messung
- Garbage in, garbage out - Die Relevanz sauberer Inputdaten
- Sachgerechter Umgang mit asynchronen Preisquellen
- Welchen Einfluss haben asynchrone Bewertungen auf Rendite und Risiko?
- Frequenz vs. Relevanz - Ist die tägliche Attribution der Königsweg?
- "Glaubenskrieg" der Systeme: Transaction based vs. Holdings based
Referenten
Zielgruppe
weitere Informationen
Was Sie bei der Präsentation der Performance Ihrer Produkte beachten müssen
Inzwischen hat sich in der Praxis ein umfassendes Instrumentarium etabliert, mit dem eine objektive Beurteilung der Leistungsfähigkeit verschiedener Asset Manager und ihrer Produkte gewährleistet werden soll. Es fällt jedoch auf, dass der Einsatz der entsprechenden Performancekennzahlen teilweise undifferenziert erfolgt, ohne auf die zugrunde liegenden Annahmen und Voraussetzungen zu achten. Die Mängel und Schwächen verschiedener Verfahren werden dabei häufig weder auf Seiten der Investoren noch auf Seiten der Asset Manager hinterfragt.
Informieren Sie sich deshalb jetzt mit diesem Kurs über die Zweckmäßigkeit und die praktischen Konsequenzen der verschiedenen Messmethoden, die in der Praxis zur Beurteilung des Portfoliomanagements und der Produkte eingesetzt werden.
Hotel
Veranstaltungsort
ist das Hotel Hilton in Frankfurt am Main. Für Ihre Zimmerreservierung steht ein begrenztes Zimmerkontingent zu einem Preis von EUR 219,- pro Einzelzimmer inkl. Frühstück zur Verfügung.
Hotel Hilton
Hochstraße 4
D-60313 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0) 69 13 38 000
Fax +49 (0) 69 13 38 20
Bitte nehmen Sie Ihre Zimmerreservierung direkt beim gewünschten Hotel unter dem Stichwort „Uhlenbruch Verlag“ vor. Die Kosten für die Übernachtung sind NICHT in der Teilnahmegebühr enthalten.



