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Infrastructure Investment

UHLENBRUCH Executive Seminar

Übersicht

Im Umfeld historisch niedriger Zinsen setzen immer mehr professionelle Investoren auf alternative Assetklassen wie Infrastrukturinvestments. Die Finanzierung von Infrastrukturprojekten bietet viele Vorteile wie zum Beispiel gut prognostizierbare Cashflows und eine geringe Korrelation zu anderen Assetklassen. Dem gegenüber stehen neue Risiken und Herausforderungen, die man als Investor einschätzen können sollte. Im Rahmen dieses UHLENBRUCH Executive Seminars referieren namhafte Vertreter der Forschung und der Investmentbranche über neueste Erkenntnisse, Erfahrungen und Fragestellungen rund um das Thema Infrastrukturinvestments.

Inhalte

Regulatorische Rahmenbedingungen für Infrastrukturanalagen: Was ist möglich?

  • Infrastruktur als Anlageklasse für den institutionellen Investor in Deutschland
  • Welche Folgen hat das aktuelle Aufsichtsrecht für die Strukturierung von Infrastrukturanlagen?
  • Welche Anpassungen im Aufsichtsrecht sind mittelfristig zu erwarten?
  • Professionelle Due Diligence bei Infrastrukturanalagen

Frank Dornseifer, Bundesverband Alternative Investments

Infrastrukturanlagen – langer Zeithorizont und stabile Cash-Flows!?

  • Definition von Infrastrukturinvestments aus Sicht der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe
  • Erfahrungen mit Infrastrukturinvestments in der Asset Allocation
  • Welche Beweggründe gab und gibt es für das Infrastrukturengagement der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe
  • Welche Fallstricke für den Investor lauern bei der Investition in Infrastruktur?

Lutz Horstick, Ärzteversorgung Westfalen-Lippe

Infrastrukturanlagen für institutionelle Anleger – ein Praxisbericht

  • Wie lassen sich Infrastrukturanlagen in der Kapitalanlage praktisch umsetzen?
  • Die drei möglichen Wege in Infrastruktur zu investieren: Equity, Debt, Project Bonds
  • Welche Faktoren sind bei der Auswahl der Investitionsstruktur zu beachten?
  • Bedeutet neue Regulierung auch neue Investitionswege?
  • Blick aus der Praxis: Beispiele für Infrastrukturinvestments in der Kapitalanlage

Dr. Sofia Harrschar, Universal-Investment

Privates Kapital zur Infrastrukturfinanzierung – ist das aktuell in Deutschland überhaupt sinnvoll möglich?

  • Infrastruktur ist nicht gleich Infrastruktur
  • Wie denken die Beteiligten, Staat, Bürger und Unternehmen über Infrastrukturfinanzierung?
  • Welche erfolgreichen Modelle gibt es weltweit – was waren gute Projekt, was schlechte und worauf muss geachtet werden?
  • Diese Voraussetzungen sind erforderlich, damit privates Kapital investiert werden kann

Prof. Dr. Jens Kleine, Steinbeis-Hochschule Berlin & Thomas Kling, DekaBank

Risikoanalyse und risikogerechte Beurteilung von Infrastrukturinvestments

  • Leistungsfähige Methoden der Risikoanalyse für Infrastrukturanlagen
  • Wie erfolgt die Berechnung des aggregierten Gesamtrisikoumfangs eines Infrastrukturprojekts?
  • Ableitung der Erfolgswahrscheinlichkeit des Projekts, des Eigenkapitalbedarfs sowie der risikogerechten Bewertung – Beurteilung aus Eigentümersicht
  • Ableitung eines indikativen Projektratings – Beurteilung aus Gläubigersicht

Marco Wolfrum, FutureValue Group

Podiumsdiskussion: Die Zukunft von privater Infrastrukturfinanzierung in Deutschland

  • Was sind die drei größten Risiken bei der Infrastrukturfinanzierung?
  • Inwieweit schränkt der regulatorische Rahmen den Gestaltungsspielraum ein?
  • Welche regulatorischen Rahmenbedingungen sollten innerhalb der nächsten zwei Jahre angepasst werden?
  • Wie kann Risikosteuerung in einem Portfolio mit Infrastrukturinvestments operativ umgesetzt werden?
  • Wo werden gegenwärtig Anlageopportunitäten im Infrastrukturbereich gesehen?
  • Wie sieht die Zukunft von Infrastrukturinvestments in Deutschland aus?

Zielgruppe

Dieses UHLENBRUCH Executive Seminar ist speziell auf die Bedürfnisse von Praktikern aus Kapitalanlagegesellschaften, Banken, Versicherungen und institutionellen Anlegern zugeschnitten, die sich mit dem Thema Infrastructure Investment beschäftigen.

Medienpartner



Absolut Research - Absolut Report
Die Absolut Research GmbH agiert seit dem Jahr 2000 als Verlag und Researchhaus für das institutionelle Asset Management und verfolgt das Ziel, professionelle Investoren bei ihren Anlageentscheidungen zu unterstützen. Der Absolut|report ist die erste unabhängige Fachpublikation im deutschsprachigen Raum, die innovatives Know-how und praxisnahe Kapitalanlagethemen vereint. Ergänzt wird der Absolut|report durch eine Vielzahl von monatlich erscheinenden, elektronisch publizierten Index- und Asset-Manager-Analysen, mit denen die quantitative Basis für Anlageentscheidungen gelegt wird.

Kontakt: Telefon +49  40 303 77 90, www.absolut-research.de




Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI)
Der BAI ist die zentrale Interessenvertretung der Alternative Investments-Branche in Deutschland. Der Verband versteht sich als Katalysator zwischen professionellen deutschen Investoren und anerkannten Anbietern von AI-Produkten weltweit. Er setzt sich dafür ein, dass deutsche institutionelle bzw. professionelle Investoren ihre Kapitalanlage im Hinblick auf AI, insbesondere mit Augenmerk auf die langfristige Sicherung der deutschen Altersvorsorge, einfacher und besser diversifizieren können. Er führt den Dialog mit den politischen Entscheidungsträgern sowie den zuständigen Aufsichtsbehörden und verfolgt das Ziel, gesetzliche Reformen sowie eine Rechtsfortbildung im Interesse der Mitglieder und deren Anleger zu erreichen und attraktive und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Anlage in AI zu schaffen. Der BAI hat über 130 Mitglieder.

Kontakt: Telefon +49 228 96 98 70, www.bvai.de

Referenten

Frank Dornseifer
Frank Dornseifer

Frank Dornseifer ist Geschäftsführer beim Bundesverband Alternative Investments e.V., Bonn, und seit über 16 Jahren in unterschiedlichen Funktionen im Investment-, Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrecht aktiv. Nach seinem Studium in Bonn, Dublin und Lausanne arbeitete er zunächst als Rechtsanwalt in einer internationalen Anwaltssozietät in den Gebieten Gesellschafts- und Wertpapierrecht. Es folgte eine mehrjährige Tätigkeit als stellvertretender Referatsleiter bei der BaFin im Grundsatzreferat Investmentaufsicht und als Repräsentant im Investment Management Committee der Organisation der internationalen Wertpapieraufsichtsbehörden IOSCO, bevor er im Jahre 2007 zum BAI wechselte und seither dort die Verbandsaktivitäten insbesondere in den Bereichen Recht, Regulierung, Politik, PR/Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations leitet und koordiniert. Herr Dornseifer ist Autor zahlreicher Fachpublikationen zum Investment- und Gesellschaftsrecht und Herausgeber von Kommentaren zum KAGB/InvG und zur AIFM-Richtlinie. Der Finanzausschuss des Bundestages und das Europaparlament haben ihn mehrfach als Sachverständigen in Gesetzgebungsverfahren zum Kapitalmarktrecht benannt. Herr Dornseifer tritt regelmäßig als Referent zu Investment- und Aufsichtsthemen bei Konferenzen im In- und Ausland auf.

Lutz Horstick
Lutz Horstick

Seit März 2011 leitet Lutz Horstick die Wertpapier- und Darlehensabteilung der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe. In dieser Rolle ist er für die klassischen und alternativen Kapitalanlagen sowie das Darlehensgeschäft (gewerblich und privat) der ÄVWL verantwortlich. Davor war er über 10 Jahre als Asset-Manager tätig. Horstick ist ausgebildeter Bankkaufmann und Betriebswirt. Er ist zudem Certified European Investment Analyst (CEFA).

Prof. Dr. Jens Kleine
Prof. Dr. Jens Kleine

Professor Jens Kleine ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Finanzdienstleistungen an der Steinbeis-Hochschule Berlin und Direktor des Research Centers for Financial Services. Seine Kernkompetenzen liegen im Asset- und Risk-Management. Er führt regelmäßig Forschungsstudien zu Trends auf den Kapitalmärkten, zum Anlageverhalten institutioneller Investoren, zur Asset Allocation und zur Portfoliooptimierung durch. Vorher war Jens Kleine bei Mercer Oliver Wyman als Partner für den Bereich Financial Institution and Risk Enterprises tätig und geschäftsführender Gesellschafter bei Fonds Consult Institutional. Dort beschäftigte er sich mit dem Investment-Consulting für institutionelle Anleger.

Thomas Kling
Thomas Kling

Thomas Kling ist seit Januar 2013 Bereichsleiter Kreditgeschäft mit Zuständigkeit für Infrastruktur-, Transportmittel- und Sparkassenrefinanzierung sowie Infrastruktur Investments. Diese Einheit umfasst die Portfolien der nachfolgenden Segmente: Energie, Öl & Gas, Netze, Stadtwerke & Telekom, Verkehrs- und Sozialinfrastruktur, Flugzeugfinanzierungen, Schiffsfinanzierungen, Exportfinanzierungen sowie Sparkassenfinanzierungen. Von 2007-2013 hat er maßgeblich das Immobilienfinanzierungsgeschäft in Asia Pacific für die DekaBank aufgebaut. In der DekaBank hat Herr Kling seine Laufbahn 1995 als Abteilungsleiter für Immobilien- und Projektfinanzierung begonnen. Vorher hat Herr Thomas Bernhard Kling, geboren am 05.02.1960, nach seinem Abitur (1978) und der Bundeswehr ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz mit Abschluss 1986 als Diplom Volkswirt absolviert. Als Trainee hat er bei der Berliner Bank angefangen und war dann im Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank tätig.

Marco Wolfrum
Marco Wolfrum

Marco Wolfrum ist seit 1998 als Unternehmensberater tätig und leitet als Partner bei der FutureValue Group AG den Bereich Leistungserstellung und übt die Leitung in einer Vielzahl von Projekten aus. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Financial Modelling, Risikomanagement, Rating sowie (risikogerechte) Unternehmensbewertung. Er ist unter anderem beteiligt an Projekten zum Auf- bzw. Ausbau von Risikomanagementsystemen in Unternehmen, am Aufbau und der Weiterentwicklung von (stochastischen) Financial Models - insbesondere in Excel (in Verbindung mit Add-Ins zur Durchführung von Simulationen wie Crystal Ball oder @Risk)- sowie an der (statistischen) Datenauswertung im Rahmen von Risikobewertungen oder Prognosemodellen. Herr Wolfrum ist zudem Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und nimmt Lehraufträge wahr u.a. an der Steinbeis Hochschule Berlin sowie an der Universität Augsburg. Seit September 2014 ist Hr. Wolfrum Mitglied des Vorstands der Risk Management Association e.V. (RMA).

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