Performance-Messung und -Analyse

Erfolgsbausteine eines effizienten Investmentcontrollings
27.06.2017 - 28.06.2017
Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main
Anzahl der
TeilnehmerInnen
1.995,00 €
netto (zzgl. 19 %MwSt.)

Übersicht

Die Messung und Analyse der Performance ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil des Investmentprozesses. Zugleich erfordert diese Aufgabe detaillierte Kenntnisse möglicher Fallstricke und Problembereiche bei der Renditeberechnung und ihrer Zerlegung. Dabei sind Sie in der Praxis immer wieder mit Fragen konfrontiert wie:

  • Wann soll mit diskreten, wann mit stetigen Renditen gerechnet werden?
  • Wie lässt sich die Sharpe Ratio auf ihre Signifikanz hin überprüfen?
  • Kann man Performance-Maße bedenkenlos für alle Portfolios anwenden?
  • Sind die üblichen Performance-Maße in der Lage, gute von schlechten Managern zu unterscheiden?
  • Welche Performance-Maße sind wirklich wichtig?
  • Wieso entstehen Kreuzprodukte und wie gehe ich sachgerecht damit um?

Gleichzeitig hat die Vielfalt der unterschiedlichen Messmethoden deutlich zugenommen. Dadurch ist es heute wichtiger und zugleich schwieriger denn je, die Ergebnisse der Performancerechnung richtig zu interpretieren und zu verstehen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir für Sie diesen Intensivkurs konzipiert. Vertiefen Sie damit Ihr Wissen und erfahren Sie alles über die neuesten Ansätze der Performance-Messung.

Inhalte

1. Seminartag

Fachliche Leitung: Dr. Carsten Wittrock

Grundlagen und risikobereinigte Performance-Messung

  • Externe versus interne Performance-Messung
  • Grundlegende Renditemessmethoden
  • Welche Renditedefinition sollte für welche Zwecke eingesetzt werden?
  • Die Performance-Ratios von Sharpe, Jensen, Treynor, Treynor/Black
  • Die klassischen Maße in der Praxis: Einsatzmöglichkeiten und Probleme

Fallstudie:
Praktischer Einsatz und Interpretation der klassischen Performance-Maße

Berücksichtigung von Allokations-Maßnahmen in der externen Performance-Messung

  • Konsequenzen taktischer Asset Allocation-Maßnahmen für die klassischen Maße
  • Aufschlüsselung der Wertschöpfung in Timing und Selektion
  • Wie lassen sich Timing-Fähigkeiten aus externer Sicht nachweisen?
  • Identifikation und Bewertung des Investmentstils
  • Style Analysis als Basis zur Benchmark-Definition im Rahmen der Performance-Messung

Fallstudie:
Identifikation von Timingfähigkeiten für einen Aktienfonds

Integration von Verteilungsschiefen in die externe Performance-Messung

  • Berücksichtigung von Verteilungsschiefen in der Performance-Messung
  • Symmetrische Risikomaße versus Ausfallrisiko
  • Adjustierung der Rendite mittels LPM-Maßen
  • Das Omega-Maß zur Beurteilung von Hedge Funds

Fallstudie:
Messung der risikoadjustierten Performance mit LPM-Risikomaßen

2. Seminartag

Fachliche Leitung: Clemens Schweiggl

Grundlagen der internen Performance-Attribution

  • Funktionen der internen Performance-Messung
  • Additive versus multiplikative Berechnung der Renditen
  • Performancebeitragsrechung versus Performanceattribution
  • Zerlegung der aktiven Rendite – die klassische Performanceattribution
  • Sachgerechte Behandlung des intratemporalen Kreuzproduktes
  • Top Down versus Bottom Up Attribution
  • Lösungsmöglichkeiten der Renditeattribution im Mehrperiodenfall
  • Vor- und Nachteile einer additiven versus einer multiplikativen Attribution

Herausforderungen der internen Performance-Attribution

  • Benchmark Investments in der Performanceattribution
  • Sachgerechte Zerlegung der Rendite bei globalen Portfolios mit aktivem oder passivem Währungsmanagement
  • Mehrstufige Renditezerlegung für hierarchische Investmentprozesse
  • Sachgerechte Berücksichtigung von Futures und Optionen

Fallstudie:
Performance-Attribution für ein Multi-Manager-Portfolio

Praktische Problemfelder der internen Performance-Messung

  • Garbage in, garbage out - Die Relevanz sauberer Inputdaten
  • Sachgerechter Umgang mit asynchronen Preisquellen
  • Welchen Einfluss haben asynchrone Bewertungen auf Rendite und Risiko?
  • Frequenz versus Relevanz - Ist die tägliche Attribution der Königsweg?
  • "Glaubenskrieg" der Systeme: Transaction based versus Holdings based

Zielgruppe

Das UHLENBRUCh Seminar richtet sich besonders an Mitarbeiter von Kapitalanlagegesellschaften, Banken, Versicherungen und institutionellen Anlegern, die in den Bereichen Performance-Messung, Fondsmanagement, Investment-Controlling, Treasury, Vermögensverwaltung, Marketing und Kundenbetreuung tätig sind. Außerdem sind Mitarbeiter von Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen angesprochen.

Referenten

Clemens Schweiggl
Clemens Schweiggl

Clemens Schweiggl ist seit 1. Januar 2014 Head of Risk bei der Allianz Asset Management AG.  Zuvor leitete er die Abteilung Investment Analytics der Allianz Asset Management AG und die Performanceanalyse der Oppenheim Vermögensverwaltung. Herr Schweiggl beschäftigt sich in diesem Zusammenhang intensiv mit Fragen der Performancemessung, -attribution und Investmentprozessanalyse und den Global Investment Performance Standards (GIPS). Er ist Mitglied des GAMSC (German Asset Management Standards Committee, Nachfolger der DVFA-Kommission für Performance Presentation Standards) und des GIPS Investment Manager Subcommittees des CFA Institutes. Herr Schweiggl studierte Internationale Wirtschaftswissenschaften und Technische Mathematik an den Universitäten Innsbruck, Konstanz und UMIST Manchester. Nach Abschluss seines Studiums hat Herr Schweiggl die Ausbildung zum Chartered Financial Analyst (CFA), Financial Risk Manager (FRM) und das Certificate in Investment Performance Measurement (CIPM) abgeschlossen.

Dr. Carsten Wittrock
Dr. Carsten Wittrock

Dr. Carsten Wittrock ist Partner der auf Finanzdienstleistungsunternehmen spezialisierten Unternehmensberatung zeb/rolfes.schierenbeck.associates GmbH und ist für die Practice Groups Asset Management sowie Quantitative Methods verantwortlich. Dort berät zeb/ Asset Manager oder entsprechende Geschäftsbereiche von Banken sowie Investoren insbesondere in Fragen des Investmentcontrollings, Risikomanagements und Reportings sowie des Vertriebs. Aktuell beschäftigt sich Dr. Wittrock vor allem mit den Auswirkungen des aufsichtsrechtlichen Umfelds (AIFMD, MiFID II, Solvency II) auf die Investmentbranche sowie die Integration von Real Assets in das Risikomanagement. Herr Dr. Wittrock ist Verfasser des Buches "Messung und Analyse der Performance von Wertpapierportfolios", das 2000 in der dritten Auflage erschienen ist, sowie zahlreicher Aufsätze im Bereich Asset Management.

Veranstaltungsort

Veranstaltungsort
ist das Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main. Für Ihre Zimmerreservierung steht ein begrenztes Zimmerkontingent zu einem Preis von EUR 180,- pro Einzelzimmer inkl. Frühstück zur Verfügung.

Grandhotel Hessischer Hof
Friedrich-Ebert-Anlage 40
60325 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 75 40 29 11
Fax +49 69 75 40 29 24

weitere Übernachtungsmöglichkeiten
Ein weiteres Zimmerkontingent ist im Fleming's Hotel Frankfurt Messe für Sie reserviert. Die Rate beträgt hier EUR 147,25 inkl. Frühstück für das Superior-Einzelzimmer.

Fleming’s Hotel Frankfurt Messe
Mainzer Landstrasse 87-89
60329 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 80 80 800
Fax +49 69 80 80 80 499

Bitte nehmen Sie Ihre Zimmerreservierung direkt beim gewünschten Hotel unter dem Stichwort "Uhlenbruch" vor. Die Kosten für die Übernachtung sind NICHT in der Teilnahmegebühr enthalten.

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